marble DICE

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Ally Ghator

 

Wer bist du?

Ich bin Ally, Sängerin und Lyrikerin bei marble DICE. Ich wurde in Dortmund geboren und bin seit mittlerweile einer Dekade Wahloldenburgerin. Mein Studium umfasste Englisch, Deutsch und Philosophie, was zweifellos meinem Songwriting zugutekommt. Dennoch war ich schon immer ein kreativer Kopf mit einer überschwänglichen Fantasie.

Zusätzlich bin ich jetzt Coach für The Work nach Byron Katie und biete neben meiner Tätigkeit im Lehramt bspw. auch Kurse zum kreativen Schreiben an der VHS Wardenburg an.

Wie bist du bei marble DICE gelandet?

Dirk und Jürgen waren zu Gast in meiner Radiosendung, als sie noch als Band „Männer mit Gitarren“ unterwegs waren. Nachdem ihr Sänger die Band verlassen hatte, fragten sie mich, ob ich Lust hätte, einmal zur Probe zu kommen. Wir haben sofort gut harmoniert. Schließlich brauchten wir für die neue Formation einen neuen Namen. Der Name marble DICE lag bei mir noch in der Schublade, da ich nach meiner Teilnahme an einem Einsteiger-Songwriter-Workshop am Theater Unikum Oldenburg ein kleines Musikprojekt mit einer Freundin gestartet hatte. Wir veröffentlichten tatsächlich auch einen Song namens „Right Now„, doch aufgrund meines Abschlussjahres im Master of Education und des anschließenden Referendariats für das Lehramt an Gymnasien konnte ich das Projekt leider nicht weiterverfolgen. Später stieß Sigurd dazu.

Nun ist es an der Zeit, marble DICE musikalisch erblühen zu lassen. Daher freue ich mich sehr, dass aus dem ehemaligen Blues/Rock’n’Roll-angehauchten Songwriter-Workshop-Ergebnis nun professioneller Alternative Rock mit E-Gitarre, E-Bass, Schlagzeug und meiner Rolle als Sängerin und Texterin geworden ist. Das bedeutet mir persönlich unglaublich viel und unser Erstlingswerk „Past Life Regression“ ist mir sehr wichtig.

Bist du noch bei anderen kreativen Projekten aktiv?

Das lässt sich so sagen. Wenn ihr genaue Informationen haben möchtet, schaut gerne auf meinem Profil bei Reptile Expression vorbei.

 

Hast du musikalische Vorbilder?

Ja, sehr viele. Im Moment sind Beth Gibbons von Portishead und Jackie LaPonza von Mushroomhead meine größten Inspirationen. Beide aus verschiedenen Gründen. Gibbons‘ Stimme kann so filigran und emotionsgeladen-zerbrechlich klingen, wie etwa beim Song „Roads„, und das motiviert mich wirklich, bisher unentdeckte Bereiche meiner Stimme zu erforschen. Diese Atmosphäre einzufangen, ist wirklich die Meisterklasse des Gesangs. Außerdem strahlt sie auf der Bühne eine Präsenz aus, ohne viel Aufhebens darum zu machen. Sie steht einfach da, lebt den Song und bleibt dennoch präsent. Ihr Auftritt wirkt sehr unprätentiös und ohne übermäßigen Schnickschnack. Auf der anderen Seite ist LaPonza ein Energiebündel. Mir gefällt die Gothic-Ästhetik und ihre Ausstrahlung, sei es in ihrer Kleidung oder in ihrem Habitus im Musikvideo zu „The Heresy„. Gleichzeitig kann sie richtig loslegen und die Bühne mit voller Power rocken, wie in der Live-Version von „We Are The Truth“ Dafür bewundere ich sie zutiefst und sehe sie definitiv als Vorbild.

Auch wenn unsere Band einen völlig anderen Stil verfolgt – eine Mischung aus Blues, einer Prise Funk und Rock – inspirieren mich diese beiden Frauen auf einer eigenen Ebene, die weit über die musikalische Ausrichtung hinausgeht.

 

Wie lautet dein Motto?

„I always find a way.“ ~ Buffy the Vampire Slayer

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